Ablauf

Was gibt es alles zu tun, wenn man eine kulturweit-hospitation in deutschland machen möchte?

Bewerbung

Für eine vollständige Bewerbung müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • der ausgefüllte Bewerbungsbogen (bitte keinen zusätzlichen Lebenslauf oder Motivationsschreiben einreichen),
  • ein Nachweis über Deutschkenntnisse (bspw. Zertifikat einer Sprachschule oder Test-DaF),
  • eventuell vorhandene Studien- und/oder Arbeitszeugnisse,
  • falls vorhanden weitere Referenzen (z.B. Empfehlungsschreiben).
     

Wichtig:

  • Dokumente, die nicht in deutscher oder englischer Sprache verfasst sind, benötigen eine Übersetzung um anerkannt zu werden (z.B. Zeugnisse, Referenzen).
  • Bitte alle Bewerbungsunterlagen in einem einzigen pdf bündeln und verschicken.
  • Bitte das pdf folgendermaßen benennen: Nachname_Vorname_Bewerbungsunterlagen_Hospitation.
  • Das pdf darf nicht größer als 3 MB sein (größere pdf Dateien können z.B. kostenlos über Online-Tools verkleinert werden).

Auswahlprozess

Die Deutsche UNESCO-Kommission prüft nach Ablauf der Bewerbungsfrist, ob die Bewerbungen alle formalen und inhaltlichen Voraussetzungen erfüllen. Anschließend erhalten alle vorausgewählten Personen eine Einladung zum Auswahlgespräch. Das Auswahlgespräch findet per Zoom statt und wird von der Projektreferentin der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt. Die finale Auswahl erfolgt nach den Auswahlgesprächen durch die Deutsche UNESCO-Kommission in Absprache mit den Einsatzstellen.

Von April bis Juni werden die Bewerbungen geprüft

Einsatzstellenvorschlag

Ungefähr drei Monate vor der geplanten Ausreise erhalten alle ausgewählten Personen einen Einsatzstellenvorschlag.

Mitte Juni werden die Einsatzstellenvorschläge versendet

Einsatzstellenvergabe

Ausgewählte Personen haben eine Woche Zeit, sich für die Annahme oder Ablehnung des Einsatzstellenvorschlags zu entscheiden. Bei einer Absage kann kein alternatives Angebot gemacht werden. Nicht angenommene Angebote werden im Nachrückverfahren an andere Personen vergeben.

Eine Woche Zeit den Hospitationsplatz anzunehmen

Persönliche Vorbereitung

Vor dem Beginn der Hospitation sind viele Dinge zu erledigen. Bis zur Ausreise nach Deutschland haben die Teilnehmenden rund drei Monate, um sich selbstständig auf Deutschland und die Einsatzstelle vorzubereiten. Neben einer intensiven persönlichen Vorbereitung müssen sich die Teilnehmenden um Visum und medizinische Vorsorge sowie die Unterkunft in Deutschland kümmern.

Während ihrer Vorbereitungen auf die Hospitation werden die Teilnehmenden von der Projektreferentin in allen Fragen betreut. Die Projektreferentin der Deutschen UNESCO-Kommission kümmert sich um die pädagogischen Begleitseminare sowie die Anmeldung und Bezahlung von Auslandskranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung in Deutschland und bucht die internationalen und nationalen Reisen für die Teilnehmenden.

Persönliche Vorbereitung zwischen Juni und August

Orientierungsseminar

Unmittelbar nach der Einreise nach Deutschland beginnt mit dem fünftägigen Orientierungsseminar die Hospitation. Ein*e kulturweit-Trainer*in und die Projektreferentin unterstützen und begleiten den Lernprozess der Teilnehmenden. Während des Orientierungsseminars wirst du:

  • die anderen Teilnehmenden von „Gemeinsam freiwillig engagiert“ kennenlernen,
  • dich mit ganz praktischen Fragen einer freiwilligen Tätigkeit in Deutschland auseinandersetzen,
  • dich mit Themen wie zivilgesellschaftlichem Engagement, Menschenrechte und Transkulturalität beschäftigen,
  • Grundlagen des Projektmanagement erlernen.

04. September - 08. September 2022

Einsatz in Deutschland

Im Anschluss an das Orientierungsseminar reisen alle Teilnehmenden in ihren Einsatzort und beginnen ihre Hospitation in ihrer Einsatzstelle. Die Tätigkeiten, denen kulturweit-Hospitierende für drei Monate nachgehen, sind äußerst facettenreich. Sie unterscheiden sich je nach Anforderungen der Einsatzstelle und der persönlichen Qualifikation der Hospitierenden

Die Einsatzstellen sind UNESCO-Projektschulen, UNESCO-Welterbestätten, Goethe-Institute, Theater, Museen, Stiftungen, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Die Hospitierenden unterstützen ihre Einsatzstellen z.B. bei Veranstaltungen, in der Öffentlichkeitsarbeit oder setzen Projekte mit Kindern und Jugendlichen um.

Zu den Erfahrungen ehemaliger Teilnehmender

12. September - 25. November 2022

Rückkehr + Auswertungsseminar

Die letzten drei Tage der Hospitation bilden das Auswertungsseminar in Berlin, zu dem alle Teilnehmenden zusammenkommen, um sich über ihre Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Im Anschluss an das Seminar reisen alle Teilnehmenden zurück.

28. November - 01. Dezember 2022

Alumni-Netzwerk

Nach der Hospitation haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im kulturweit Alumni-Netzwerk zu engagieren. Sie haben unter anderem die Möglichkeit, den neuen Teilnehmenden von ihren Erfahrungen zu berichten, sich in einer Regionalgruppe mit Alumni aus ihrer Region zu vernetzen sowie neuen kulturweit-Hospitierenden als Pat*in zur Seite zu stehen.

mehr erfahren

Das Alumni-Netzwerk bietet viel Raum sich zu engagieren