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Deutsche UNESCO-Kommission

kulturweit ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission, der Mittlerorganisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Sie ist eine Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und setzt sich seit 1945 in allen Teilen der Welt für Frieden, Sicherheit und die Wahrung der Menschenrechte ein. Die UNESCO ist vor allem ein Forum zur globalen intellektuellen Zusammenarbeit und zur Erarbeitung internationaler Gesetzgebung. Die operative Entwicklungszusammenarbeit macht einen kleinen Teil ihrer Arbeit aus. Heute gehören der Organisation 195 Staaten an.

Die UNESCO sieht als einzige Organisation der Vereinten Nationen die Einrichtung von Nationalkommissionen vor, in denen auch kulturweit-Freiwillige tätig werden können. Weltweit gibt es heute 199 UNESCO-Kommissionen. Die Kommissionen sind das zentrale Bindeglied zwischen Regierungen, Zivilgesellschaft und der UNESCO.

Die Deutsche UNESCO-Kommission ist Deutschlands Mittlerorganisation für multilaterale Politik in Bildung, Kultur, Wissenschaft und Kommunikation. Die Kommission berät die Bundesregierung, den Bundestag und die übrigen zuständigen Stellen in allen Fragen, die sich aus der Mitgliedschaft Deutschlands in der UNESCO ergeben.

Dazu stützt sie sich auf ein Netzwerk von Expertinnen und Experten, Institutionen und Verbänden und stärkt durch ihre fachliche Expertise die deutsche Stimme in der UNESCO. Zugleich vermittelt sie die Ziele und Projekte der UNESCO in der deutschen Politik, Fachwelt und Öffentlichkeit. Als Teil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik trägt die Kommission zur Verständigung zwischen Gesellschaften bei und leistet mit ihrem Freiwilligendienst kulturweit einen Beitrag zum Dialog zwischen Menschen weltweit.

Die Deutsche UNESCO-Kommission setzt sich für die in der UNESCO-Verfassung niedergelegten Werte ein: Sie arbeitet in der Überzeugung, dass "Friede – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden muss". Denn die internationale Zusammenarbeit in allen Bereichen des geistigen Lebens über kulturelle und politische Grenzen hinweg ist Grundlage für eine human gestaltete Globalisierung.

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Die Kommission fördert die internationale Zusammenarbeit in allen Bereichen des geistigen Lebens über kulturelle und politische Grenzen hinweg.

Aufgaben für Freiwillige

Bei der Arbeit in den UNESCO-Nationalkommissionen erleben Freiwillige den Arbeitsalltag in einer international vernetzten politischen Institution eines anderen Landes. Sie erhalten einen direkten Einblick in die Kultur-, Forschungs- und Bildungslandschaft ihres Gastlandes und lernen die entsprechenden politischen Strukturen kennen. Häufig sind die Kommissionen in Ministerien angesiedelt. Sehr gute Kenntnisse der jeweiligen Arbeitssprache sind für Freiwillige daher in den meisten Fällen notwendig.

Je nach Fähigkeiten und Interesse werden Freiwillige in einem der Programmbereiche Kultur, Bildung, Wissenschaft oder Kommunikation eingesetzt und in die alltäglichen Arbeitsabläufe eingebunden. Die konkreten Aufgabenbereiche sind sehr unterschiedlich und richten sich nach den Themen, die in den Nationalkommissionen aktuell relevant sind. Freiwillige unterstützen die Nationalkommissionen im administrativen Bereich, in der Öffentlichkeitsarbeit oder sind an der Organisation von Veranstaltungen beteiligt. Häufig werden sie bei der Konzeption und Durchführung von Projekten eingebunden.

Partner-Kommissionen, in denen Freiwillige tätig werden, befinden sich hauptsächlich in Ländern Afrikas und in Lateinamerika. Zudem nehmen einzelne Kommissionen in Asien, der Karibik und in anderen Weltregionen kulturweit-Freiwillige auf.

Freiwillige unterstützen Nationalkommissionen in der Öffentlichkeitsarbeit, im Veranstaltungsmanagement und im administrativen Bereich.

erfahrungsberichte

Linus Lüring
Regen ist ein gutes Zeichen

Der Regen schlägt gegen die Fenster des Flugzeugs. Ich versuche etwas durch die Scheiben zu erkennen. Draußen muss Kigali sein, wo ich die nächsten Monate verbringen werde, um bei der ruandischen UNESCO-Nationalkommission zu arbeiten.

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Wendy König
Großstadtkind? Perspektivwechsel!

Groß, laut, voll, bunt. Mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern leben in der Megametropole Mexiko-Stadt fast sechsmal so viele Menschen wie in dem Dorf, aus dem ich komme. Nach einem halben Jahr in einer der größten Städte der Welt, kommt mir meine Heimat Berlin nicht nur unglaublich klein, sondern auch bemerkenswert leise, vor allem aber leer vor.

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Theres Klose
Jedes Handeln ein kreativer Entwurf

Wohin soll das Abenteuer gehen? Diese Frage stellte ich mir nur wenige Tage vor dem offiziellen Ablaufen der Bewerbungsfrist für kulturweit. Mein Ziel war von Anfang an klar definiert: für ganze zwölf Monate in einer UNESCO-Nationalkommission in Süd- oder Südostasien arbeiten.

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