17. April 2021

Der Streit um die Nutzung der Hagia Sophia, die Zerstörung des syrischen Palmyra oder die Auseinandersetzung um den Namen des Taj Mahal… weltweit gibt es zahlreiche Konflikte um Welterbestätten. (Ethno-)Nationalistische Gruppen versuchen Stätten und Kulturgüter für ihre Ziele politisch zu vereinnahmen, umzugestalten oder zerstören diese sogar. 

Gemeinsam mit euch, wollen sich zwei Welterbe-Teamer*innen im Seminar "Universelles Erbe oder nationalistisches Symbol: Identitätsdebatten um Welterbestätten" mit politischen Konflikten um Welterbestätten auseinandersetzen: Wo gibt es sie? Warum werden diese Stätten zum Ziel nationalistischer Gruppen? Welche Maßnahmen ergreift die UNESCO dagegen? Und was bedeutet der Identitätsstreit für den Welterbegedanken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Das Seminar findet an insgesamt drei Tagen statt. Um die Bildschirmzeit möglichst kurz zu halten, wird das Seminar abwechslungsreich und interaktiv gestaltet. Es wird sowohl über Zoom eine gemeinsame Auseinandersetzung mit den Themen stattfinden als auch “offline” ein kleiner Gallery Walk erarbeitet werden.

Zu Beginn beschäftigt ihr euch mit den Themen Welterbe, Nationalismus und Kultur, bevor ihr euch dann einzelne Konflikte anschauen werdet. Im Anschluss werden die Möglichkeiten und Maßnahmen der UNESCO genauer beleuchtet. Darüber hinaus wird auch einen Blick auf die Lage in Deutschland geworfen.

Die Seminartermine sind:   

  • Samstag       10. April, 13-18 Uhr (inkl. 1 Stunde Pause)
  • Freitag          16. April, 17-19 Uhr
  • Samstag       17. April, 13-18 Uhr (inkl. 1 Stunde Pause)

 

Eine Anmeldung ist per Mail an s.sakautzki[at]gmail.com oder direkt über den Coworking-Space möglich.