Und wiegeht’sweiter?
Was gibt es alles zu tun, wenn ich mit kulturweit-Incoming in Deutschland hospitiere und wo werde ich eingesetzt?
Vom 26. Februar bis 26. März 2026 um 12 Uhr MEZ können sich junge Frauen* aus Afrika und dem Nahen Osten für eine dreimonatige Hospitation ab Ende August 2026 bewerben.
Das Online-Bewerbungsportal wird in diesem Zeitraum auf unserer Internetseite für vier Wochen freigeschaltet.
Teilnahmeländer sind in 2026 Ägypten, Kenia, Madagaskar, Togo und Tunesien.
Für eine vollständige Bewerbung müssen verschiedene Unterlagen eingereicht werden. Die Übersicht findest du unter Voraussetzungen.
Die Deutsche UNESCO-Kommission prüft nach Ablauf der Bewerbungsfrist, ob die Bewerbungen alle formalen und inhaltlichen Voraussetzungen erfüllen. Anschließend erhalten alle vorausgewählten Personen eine Einladung zum Auswahlgespräch. Das Auswahlgespräch findet per Zoom statt.
Es wird ein Gruppeninterview auf Deutsch mit drei anderen Bewerber*innen stattfinden. Die Auswahlkommission besteht aus einer*einem Mitarbeiter*in von kulturweit sowie ein bis zwei Personen aus unserem Netzwerk von Botschaften, Partnerorganisationen und Alumni in den jeweiligen Teilnahmeländern. Die finale Auswahl der Teilnehmer*innen erfolgt nach den Auswahlgesprächen durch die Deutsche UNESCO-Kommission in Absprache mit den Einsatzstellen.
Ungefähr 2,5 Monate vor der geplanten Ausreise erhalten alle ausgewählten Personen einen Einsatzstellenvorschlag.
Wenn du von uns für das Incoming-Programm ausgewählt wirst, hast du eine Woche Zeit, dich für oder gegen den Einsatzstellenvorschlag zu entscheiden. Wenn du unseren Einsatzstellenvorschlag ablehnst, können wir dir kein alternatives Angebot machen. Nicht angenommene Angebote werden im Nachrückverfahren an andere Personen vergeben.
Vor dem Beginn der Hospitation sind viele Dinge zu erledigen. Bis zur Ausreise nach Deutschland hast du circa 2,5 Monate Zeit, um dich selbstständig auf Deutschland und die Einsatzstelle vorzubereiten. Neben deiner persönlichen Vorbereitung musst du dich um dein Visum, deine Unterkunft in Deutschland sowie ggf. deine medizinische Vorsorge selbst und eigenverantwortlich kümmern.
Während deiner Vorbereitung auf die Hospitation wirst du von kulturweit in allen Fragen beraten, z.B. zur Wohnungssuche oder bei Visumsfragen. kulturweit kümmert sich um die pädagogischen Begleitseminare sowie die Anmeldung und Bezahlung der Auslandskranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung in Deutschland und bucht die internationalen Reisen für alle Teilnehmer*innen.
Circa 6 Wochen vor Hospitationsbeginn besuchst du einen vorbereitenden Online-Sprachkurs.
Unmittelbar nach deiner Einreise nach Deutschland findet das fünftägige Vorbereitungsseminar statt. Während des Seminars wirst du:
- die anderen Teilnehmer*innen kennenlernen,
- dich mit ganz praktischen Fragen einer Hospitation in Deutschland auseinandersetzen,
- dich mit Themen wie Nachhaltige Entwicklung, Postkolonialismus und Rassismus beschäftigen,
- Grundlagen des Projektmanagement kennenlernen.
Im Anschluss an das Vorbereitungsseminar reisen alle Teilnehmer*innen zu ihrer Einsatzstelle, wo die Hospitation beginnt.
Zu den Einsatzstellen in ganz Deutschland gehören UNESCO-Projektschulen, Biosphärenreservate und Welterbestätten, Theater, Museen und Stiftungen, Sport- und Kulturvereine, Hochschulen und Goethe-Institute sowie Organisationen im Nachhaltigkeitsbereich.
Die Tätigkeiten in den Einsatzstellen sind äußerst vielfältig. Sie unterscheiden sich je nach Anforderungen der Einsatzstelle und den Vorkenntnissen der Teilnehmer*innen. Während ihrer Hospitation unterstützen die Teilnehmer*innen ihre Einsatzstellen zum Beispiel bei der Veranstaltungsorganisation, in der Öffentlichkeitsarbeit oder setzen Projekte mit Kindern und Jugendlichen um.
Nach Hälfte der Hospitation nimmst du an einem zweitägigen Online-Zwischenseminar teil, um dich mit den anderen Incomer*innen und dem kulturweit-Team über deine Erfahrungen auszutauschen.
Die letzten drei Tage der Hospitation bilden das Nachbereitungsseminar, zu dem alle Teilnehmer*innen zusammenkommen, um sich über ihre Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Im Anschluss an das Seminar reisen alle Teilnehmer*innen zurück in ihr Herkunftsland.
Nach der Hospitation haben alle Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich im kulturweit Alumni-Netzwerk zu engagieren. Sie können sich mit anderen ehemaligen Teilnehmer*innen aus ihrer Region vernetzen, neuen Incoming-Teilnehmer*innen von ihren Erfahrungen berichten oder sie bei der Bewerbung unterstützen.