Robert Schleßman

Freiwilliger an einer PASCH-Schule in Bosnien und Herzegowina

Robert Schleßmann engagiert sich nach dem vorzeitigen Ende seines FWD in Deutschland weiter

3 Fragen an Robert zum Freiwilligendienst während Corona

Robert sollte eigentlich sechs weitere Monate in seinem Freiwilligendienst in Bosnien und Herzegowina verbringen. Seit einem Monat unterstützt er eine Kirchengemeinde in Hamburg.

Blick auf Zenica Einsatzstelle Bosnien Video-Dreh in der Einsatzstelle in Hamburg in der Robert seinen FWD macht
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  2. Wer bist du und wo warst du mit kulturweit?

Meine Name ist Robert Schleßmann. Ich war von September bis März in Zenica, einer Stadt in Bosnien und Herzegowina. Dort habe ich sechs Moante an einer Goethe Pasch-Schule verbracht und eine ganze Menge erlebt und gelernt. Eigentlich hätte mein Freiwilligendienst weitere sechs Monate gedauert.

Von Bosnien und Herzegowina habe ich vor meinem Freiwilligendienst nicht viel mitbekommen. Und jetzt, nach nur sechs Monaten dort, fühle ich mich noch immer zu allen bosnischen Kulturen, Traditionen und natürlich meinen Schüler*innen und Lehrer*innen sehr verbunden.

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  2. Wo und wie engagierst du dich in Deutschland weiter?

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland hoffte ich, so schnell wie möglich eineneue Einsatzstelle in Hamburg zu finden. Zum Glück kam mir meine Kirchengemeinde in den Sinn, bei der ich schon vorher ehrenamtlich als Teamer mit Jugendlichen gearbeitet habe. Ich habe mit der Pastorin Kontakt aufgenommen und die sagte mir, dass sie meine Unterstützung in dieser Zeit gut gebrauchen könnten. Seit Anfang Mai bin ich in meiner Gemeinde für sämtliche digitale Angebote der Kirche, Homepages und kreative Konzepte mitverantwortlich. Mir macht die Arbeit hier sehr viel Spaß und ich habe das Gefühl, richtig helfen zu können.

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  2. Warum hast du dich für deine neue Einsatzstelle entschieden?

Für kulturweit habe ich mich beworben, weil ich ein ganz neues Land und eine ganz neue Umgebung kennenlernen wollte. Für meine neue neue Einsatzstelle habe ich mich entschieden, weil ich im Hinblick auf die Corona-Pandemie helfen wollte. Mir ist es anfangs schwergefallen den ganzen Prozess des Kennenlernens, den ich in Bosnien und Herzegowina erleben durfte, in Deutschland zu wiederholen. Vor allem aber habe ich den Ernst der Lage, eben auch für die Kirche, schnell erkannt und wollte meinen Teil leisten. Hier habe ich das Gefühl, dass ich das wirklich kann.