Kreativin derKita

Onimalala hat drei Monate lang in einem Kindergarten in Ulm hospitiert. Dabei hat sie von den ersten Seminaren bis zum Alltag in der Kita viel Neues erlebt: über das Leben in Deutschland, über Pädagogik, aber auch über sich selbst.

Mein Name ist Onimalala Nomenjanahary und ich komme aus Madagaskar. Meine Hospitation habe ich im Kath. Kindergarten St. Michael Ulm absolviert. 

Ulm ist eine Großstadt im Bundesland Baden-Württemberg. Der Kindergarten umfasst drei Kindergartengruppen sowie zwei Krippengruppen mit insgesamt 98 Plätzen. Ich habe in verschiedenen Gruppen und Funktionsbereichen mit Kindern im Alter 3 bis 6 Jahren hospitiert. Insbesondere war ich im Funktionsbereich "Atelier" eingesetzt. Ich habe den Kindern bei künstlerischer Arbeit geholfen, wir haben zusammen gemalt und gebastelt. Darüber hinaus habe ich Sie bei den sportlichen Aktivitäten unterstützt. Das alles hat mir viel Freude bereitet, da ich gerne mit den Kindern spiele und auch die Mitarbeiter*innen sind alle sehr nett. Wie bei kulturweit ist auch im Kindergarten alles gut organisiert. Die Hospitation hat mir immer viel Spaß gemacht und hat mir viel Motivation gegeben.

Am Anfang meiner Hospitation hatte ich Angst vor der Sprache. Die Kinder haben manchmal schnell gesprochen und schwierige Wörter gesagt. Deshalb habe ich sie nicht verstanden. Dabei habe ich immer versucht, viel mit ihnen zu reden und zu kommunizieren. Schritt für Schritt wurde es einfacher. Außerdem wollten einige Kinder anfangs nicht mit mir spielen. Aber als sie sich an mich gewöhnt hatten, hatten wir viel Freude daran, gemeinsam zu spielen. Ich habe gemerkt, dass die Kinder es lieben, neue Dinge zu erfahren. Dazu musste ich kreativ sein, damit die Kinder immer etwas Neues lernen konnten.

In meiner Einsatzstelle habe ich viel gelernt, beispielweise welche Spielzeuge für Kinder geeignet sind und welches Verhalten Kindern gezeigt werden soll. Dann habe ich auch erlebt, dass Kinder Trost und Zuneigung benötigen, die sehr wichtig bei der Erziehung sind.

Durch kulturweit habe ich viele Erfahrungen gesammelt und viele Menschen kennengelernt. Während des ersten Seminars haben wir über die Themen „Transkulturalität, Interkulturalität und Multikulturalität“ gesprochen. Wegen dieser interessanten Themen habe ich auch gelernt, wie unterschiedlich die Lebensweisen und die Beziehungen sein können. kulturweit hat mir mir geholfen, über die Gesellschaft in Deutschland zu lernen. Durch das Zusammenleben mit meinen Mitbewohner*innen, war ich direkt integriert und konnte die Kultur und den Alltag auch praktisch erleben. Auch die Themen der anderen Seminare waren sehr interessant. Unser Trainer konnte uns diese Themen sehr gut vermitteln. Das hat mir gut gefallen.

Zusammenfassend möchte ich mich bei kulturweit für die Zusammenarbeit und die schöne Zeit, die wir miteinander verbracht haben, bedanken. Trotz der Unterschiede, konnte ich mit den anderen Menschen Kontakt knüpfen. Alles, die ich in Deutschland erlebt habe, ist eine wertvolle Erfahrung für mich und ich kann das Gelernte auch in meinem Leben sowie in meinem Heimatland anwenden. 

  • Onimalala hinter einem Holzpferd auf einem Spielplatz
  • Onimalala sammel Spielbälle ein