Eine bereicherndeErfahrung
Drei Monate lang war Christianna aus Madagaskar Teil des Teams des Regionalverband. Dabei unterstützte sie die Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Schülerexkursionen und brachte ihre eigene Perspektive ein. In ihrem Bericht erzählt Christianna, wie die Hospitation ihren Blick auf Teamarbeit, Umwelt und interkulturellen Austausch geprägt hat.
Ein Aufenthalt im Ausland ist toll, aber die Gelegenheit dort einen Freiwilligendienst zu machen hat viel mehr zu bieten. Denn wenn man sich in eine neue Berufswelt einfügt, kann man nicht nur viel über die Welt erfahren, sondern auch darüber, wie ein Team sich für ein bestimmtes Ziel einsetzt.
Ich bin Christianna Hasiniaina Mandimbisoa, bin jetzt 24 Jahre alt und komme aus Madagaskar. Früher war ich Studentin in Naturwissenschaften an der Ecole Normale Supérieure Antananarivo, einer öffentlichen Universität, die zukünftige Lehrer und Lehrerinnen ausbildet.
Dank des kulturweit-Programms hatte ich glücklicherweise die Chance, drei tolle Monate lang eine Hospitation beim Regionalverband Harz e. V. zu absolvieren, in einem gastfreundlichen, intelligenten, lustigen und kollegialen Team.
Ich finde kulturweit-Incoming einfach großartig. Erstens erweitert es den interkulturellen Austausch in der Welt auf eine ziemlich aufblühende Weise und gibt den Hospitant*innen die Möglichkeit, sich zu engagieren.
Die Seminare zur Vor- und Nachbereitung bestanden auch aus verschiedenen interkulturellen Austauschen zwischen Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern.
Während meines Praktikums übernahm ich verschiedene Aufgaben. Ich lernte etwas über Tourismus, Wissenschaft, Bildung, nachhaltige Entwicklung und Bürokratie. Meine Hauptbeschäftigungen: Unterstützung bei allen anfallenden Arbeiten (in Projekten vom Geopark und BNE), Assistenz bei allgemeinen Bürotätigkeiten, Recherchen zu unterschiedlichen Themengebieten zu Schülerexkursionen, Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (Auf- und Vorbereitung von Materialien zur Durchführung), Assistenz in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Vorbereiten von Artikeln für "Der Harz", Überarbeitung von diversen Info-Faltblättern), Erstellung von Präsentationen und Informationsmaterialien (im Bereich Geopark und BNE über eigene kulturelle und soziale Erfahrungen), Anleitung und Betreuung einer eigenen Station bei Schülerexkursionen im Bereich Geopark und BNE, manchmal berichtete ich auch über meine Perspektive aus Madagaskar.
Ich hatte auch die Gelegenheit, die Landmarken des Geoparks zu entdecken und einige von ihnen zu besuchen. Ich habe ebenfalls die typischen geologischen Formationen des Geoparks kennengelernt. Es hat mir auch die Notwendigkeit und Wichtigkeit des Umweltschutzes verdeutlicht, denn die geologischen Stätten des Geoparks haben mir gezeigt, dass die Welt so viele Wunder besitzt.
Es gibt nichts Schöneres, als zu reisen, an einem Ort anzukommen und sich zu fragen, auf welchem Weg man hierher gelangt ist. Ich weiß nicht, wie ich dem Team des Regionalverbands Harz und dem Team von kulturweit danken soll, für diese drei Monate voller bereichernder Erfahrungen.