Mittendrin - der Auswahlprozess

Mittendrin - der Auswahlprozess

 

Die erste Phase des Auswahlprozesses für die Ausreise im September 2009 ist abgeschlossen und die ausgesuchten Bewerbungen wurden an die Partnerorganisationen weiter geleitet. Die Resonanz auf den Freiwilligendienst »kulturweit« war überwältigend und wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihr Interesse und ihre Mühen bedanken.

 

Das Einsehen der etwa 1500 gültigen und abgeschlossenen Bewerbungen glich einer Lesereise durch alle Fremdsprachengebiete, durch die unterschiedlichsten Studien- und Ausbildungsrichtungen, oder durch das Bundesregister für gemeinnützige Vereine und Sportklubs. Das Auswahlteam der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Koordinierungsstelle war immer wieder erstaunt über die Vielfalt der Qualifikationen, Sprachen, und Gründen der persönlichen Motivation, die sich in den Bewerbungen spiegelten.

 

Aufgabe des DUK-Teams in der ersten Auswahlphase war es, für jedes der ca. 200 Stellenprofile eine Anzahl von Bewerberinnen zu finden, die den individuellen Anforderungen und Wünschen der Einsatzstelle entsprechen und deren eigene Profile zur Stelle passen. Da jede Schule, jedes Institut und jede Außenstelle andere Bedürfnisse hat, war die Bandbreite jener, die vorgeschlagen werden sollten, sehr weit. Die Bewerber und Bewerberinnen, von denen etwa 65% weiblich waren, überzeugten das DUK-Team schnell, dass diese Vielfältigkeit keine Schwierigkeit darstellen würde: Musiker, sozial Aktive, Sporttrainerinnen, Sprachlehrer, Theaterspieler, IT-Expertinnen, Kindergruppenleiterinnen, Künstler und immer hoch motivierte junge Menschen, die ihre freiwillige Unterstützung aus Überzeugung anbieten.

 

Nach dieser ersten Phase stehen die »kulturweit«-Partner (DAAD, DAI, DW, GI, PAD/ZfA) nun vor der schweren Aufgabe, aus den drei überzeugenden Bewerbern und Bewerberinnen, die für eine Stelle vorgeschlagen wurden, nur eine Person auszuwählen. Dies involviert je nach Partner auch ein persönliches Vorstellungsgespräch oder ein Telefoninterview. Das Auswahlverfahren umfasst also mehrere Stufen und eröffnet sowohl den »kulturweit«-Partnerorganisationen, als auch den Bewerberinnen und Bewerbern, die Möglichkeit ein hohes Maß an Übereinstimmung zwischen Freiwilligen und Einsatzstellen zu finden. Am 16. Juni hat das Warten ein Ende, und es werden konkrete Platzangebote an die überzeugendsten Bewerber und Bewerberinnen versendet.

 

Inzwischen bereitet die Deutsche UNESCO-Kommission Koordinierungsstelle für den Freiwilligendienst das Vorbereitungsseminar für die erste Gruppe »kulturweit«-Freiwillige vor. Gemeinsam mit den Trainern und Trainerinnen erarbeitet das »kulturweit«-Team ein spannendes, interaktives und vor allem unterstützendes Programm, das die Freiwilligen auf ihren Dienst im Ausland vorbereiten wird. Es gibt viel, auf das sich die Freiwilligen freuen dürfen – und wir uns mit ihnen!

 

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