Menschen Bewegen

„Menschen bewegen - Kulturpolitik im Zeitalter der Globalisierung“

Unter diesem Titel fand Ende April eine große Konferenz im Auswärtigen Amt statt, in deren Rahmen auch »kulturweit« erhebliche Beachtung fand. Der Freiwilligendienst wurde von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede zu den Grundzügen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik als neues „Generationenprojekt“ vorgestellt.

Bei der Konferenz diskutierten etwa 1000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Kultur über aktuelle Fragestellungen der Kulturpolitik und der Außendarstellung Deutschlands. In sieben Panels setzten sich die Teilnehmer z.B. mit der Frage auseinander, welche Möglichkeiten Kulturarbeit hat, in Konfliktsituationen zu intervenieren.

Die Konferenz wurde vom Bundesminister des Auswärtigen, Frank-Walter Steinmeier, mit einer Grundsatzrede zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik eröffnet. In dieser beschrieb er »kulturweit« vor allem als Lerndienst: „Erfahrungen wie diese öffnen Augen, erweitern Horizonte, verändern Haltung.“ »kulturweit« trage nicht nur dazu bei „Fenster und Türen unseres Landes zu öffnen, sondern auch das ehrenamtliche Engagement unserer jungen Leute zu fördern.“ Der Freiwilligendienst sei somit auch ein Beitrag, junge Leute „im Fach Verantwortung“ auszubilden.

Das breite Medienecho, das die Konferenz erfuhr, zeigt, dass die Auswärtige  Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands auch im Inland mit erheblichem Interesse verfolgt wird. Nach der Konferenz urteilte die Süddeutsche Zeitung, dass die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik „die größten und nachhaltigsten Erfolge“ dann erreiche, wenn sie „Biographien präge oder doch wesentlich mitbestimme“. Für den Freiwilligendienst »kulturweit«, der die persönliche, interkulturelle Begegnung zwischen Individuen in den Vordergrund stellt, war dies ein überaus positives Resümee und eine Ermunterung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

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