»kulturweit« auf einen Blick
Wie viele Freiwillige reisen im Februar aus? In welcher Gegend befinden sich die meisten Einsatzstellen? Wie engagieren sich die »kulturweit«-Freiwilligen nach ihrem Dienst? In der Rubrik “»kulturweit« auf einen Blick“ finden Sie Zahlen und Fakten rund um alle aktuellen Entwicklungen bei »kulturweit«.
Seminare im Sommer

- Verabschiedung der »kulturweit«-Freiwilligen im September 2010
Insgesamt 241 junge Menschen sind in den vergangen beiden Wochen zu ihren Einsatzstellen aufgebrochen. Zehn Tage lang bereiteten sie sich zuvor in einer Jugendbegegnungsstätte am Werbellinsee auf ihren Aufenthalt vor. Neben Workshops zu Themen wie „Interkulturelle Kommunikation“ und „Globalisierung“ wurden praktische Fragen zu Aufgaben in den Einsatzstellen oder auch der Sicherheit im Gastland geklärt. Erstmals gab es zudem einen Schwerpunkttag zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
Bereits im August hatten sich gut 200 »kulturweit«-Freiwillige am Werbellinsee getroffen, um in Nachbereitungsseminaren ihren vorangegangenen Freiwilligendienst zu reflektieren, sich auszutauschen und die intensive Zeit gemeinsam mit der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission und den Partnerorganisationen auszuwerten.
Die »kulturweit«-Schwerpunktregionen
Wie bei den Ausreisen zuvor sind auch diesen September Mittel-, Südost- und Osteuropa (33% der Freiwilligen) sowie Lateinamerika (30% der Freiwilligen) die beiden »kulturweit«-Schwerpunktregionen: hier werden die meisten Einsatzstellen angeboten. Nach Afrika reisten 9%, nach Asien 18% und in Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten 10% der Freiwilligen.
Die »kulturweit«-Rückkehrerinnen- und Rückkehrerarbeit

- Beim ersten »kulturweit«- Alumnitreffen erstellten die Freiwilligen einen Wegweiser mit den Namen ihrer Einsatzorte
Auf den Nachbereitungsseminaren diesen Sommer entwickelten die Freiwilligen Konzepte und Pläne für die »kulturweit«-Alumniarbeit. Bereits jetzt geben viele von ihnen ihre Erfahrungen durch Vorträge an Schulen, Universitäten und bei kulturellen Veranstaltungen weiter.
Darüber hinaus arbeiten Rückkehrerinnen und Rückkehrer momentan an verschiedenen Projektideen. So soll es 2011 eine Kunstausstellung zum Thema der persönlichen Entwicklung und des Wandels während eines Freiwilligendienstes im Ausland geben. Auch ist eine Konzertreise ehemaliger »kulturweit«-Freiwilliger durch Osteuropa geplant. In Stuttgart existiert zudem schon ein erster »kulturweit«-Stammtisch.
Der Freiwilligendienst endet somit nicht mit der Rückkehr aus dem Gastland, sondern bietet vielen Freiwilligen die Grundlage dafür, anschließend mit ihren Erfahrungen Menschen in Deutschland für die Zielsetzungen der UNESCO zu begeistern.
Ausreise im Februar 2011
Momentan bereitet sich die nächste Generation »kulturweit«-Freiwilliger auf ihre Ausreise vor: Anfang September verschickte die »kulturweit«-Koordinierungsstelle die Einsatzstellenvorschläge an diejenigen, die sich für einen Freiwilligendienst ab Februar 2011 beworben hatten. Voraussichtlich 170 Personen werden so zu Beginn nächsten Jahres für einen Freiwilligendienst ausreisen. Bis dahin haben die zukünftigen Freiwilligen noch alle Hände voll zu tun: Visa werden beantragt, Kontakte zu den Einsatzstellen und anderen Freiwilligen hergestellt und teilweise sogar noch Intensivsprachkurse im Voraus absolviert.
Der »kulturweit«-Rhythmus

- Eine gute Möglichkeit, sich zu informieren: »kulturweit«-Freiwillige berichten beim Tag der Offenen Tür im Auswärtigen Amt von ihren Erfahrungen
»kulturweit« folgt seit seiner Gründung 2009 nun erstmal einem festen Jahresrhythmus: jeweils im April eines Jahres findet die Bewerbungsphase für eine Ausreise im Februar / März des Folgejahres und im November die Bewerbungsphase für eine Ausreise im September des Folgejahres statt. Dieser Rhythmus gibt den zukünftigen Freiwilligen genügend Zeit, sich auf ihren Einsatz vorzubereiten, da sie nun bereits ein halbes Jahr vor dem Ausreisetermin ein festes Platzangebot erhalten.
Die »kulturweit«-Freiwilligen
Im September 2009, März 2010 und September 2010 sind insgesamt 560 junge Menschen für einen Freiwilligendienst mit »kulturweit« ausgereist. 3700 Personen haben sich auf diese ersten drei Ausreiserunden beworben. Ein Blick auf die Statistik zeigt zudem, dass junge Menschen, die einen Freiwilligendienst mit »kulturweit« ableisten, ganz unterschiedliche Hintergründe haben. So beendeten 47% der Freiwilligen aus den ersten drei Ausreiserunden kurz vor ihrer Ausreise die Schule, 38% der Freiwilligen befanden sich im Studium und 9% der Freiwilligen waren vor ihrem Dienst Arbeitnehmer, Arbeitssuchende Wehrersatzdienstleistende oder absolvierten eine Ausbildung. Gerade die Zahl der letztgenannten Gruppe steigt: »kulturweit« unternimmt momentan verschiedene Maßnahmen, um den Freiwilligendienst insbesondere unter Auszubildenden bekannter zu machen.
Ausblick
Im nächsten Jahr sollen 400 Freiwillige zu einem Einsatz mit »kulturweit«entsandt werden. Die große öffentliche Resonanz, das tolle Engagement der Freiwilligen während ihres Einsatzes und die begeisterten Berichte der zurückgekehrten Freiwilligen bestärken uns darin, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Bereits diesen November findet die Bewerbungsphase für eine Ausreise im September 2011 statt. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Termin weiter streuen oder - wer weiß - sich vielleicht selbst darauf bewerben!
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