»kulturweit« - Rückblick und Vorschau

»kulturweit« - ein Überblick

Im Februar 2009 wurde »kulturweit« erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der internationale Freiwilligendienst im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik hat sich seitdem fest etabliert. 330 junge Menschen sind mit »kulturweit« bereits zu einem Dienst nach Osteuropa, Afrika, Asien und Lateinamerika aufgebrochen. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen.

»kulturweit«-Stand beim zweiten Ökumenischen Kirchentag in München. Mit dabei: Rückkehrerinnen und Rückkehrer der ersten Generation

Für eine Ausreise im Februar 2011 haben sich diesen April gut 700 Personen beworben – ihre Unterlagen wurden in den vergangenen Wochen von der »kulturweit«-Koordinierungsstelle gesichtet und anschließend an die Partnerorganisationen weitergeleitet. Insgesamt können in dieser Ausreiserunde gut 200 Stellen besetzt werden.

Momentan bereitet sich zudem die dritte Generation »kulturweit«-Freiwilliger auf ihren Einsatz vor. 250 junge Menschen werden diesen September zu ihren Einsatzstellen ausreisen. Sie treffen sich zuvor alle gemeinsam am Werbellinsee bei Berlin, um zehn Tage lang verschiedenste Aspekte ihres Freiwilligendienstes zu diskutieren. Wichtige Themen sind z.B. das „sich zurechtfinden“ in einer ungewohnten Umgebung, Sicherheit und Gesundheit im Gastland, aber auch konkrete Projektplanung für die jeweilige Einsatzstelle. Wie der Sprachkurs und die Seminare während und nach dem Einsatz ist das Vorbereitungsseminar fester Bestandteil des »kulturweit«-Programms.

Der Sommer am Werbellinsee steht im August ohnehin ganz unter »kulturweit«-Vorzeichen: Hier treffen sich auch diejenigen Freiwilligen, die momentan noch einen Dienst im Ausland leisten, um ihren Freiwilligendienst gemeinsam zu reflektieren und über die Zeit „danach“ zu sprechen. Zu dieser Zeit nach dem Freiwilligendienst gehört für viele auch die aktive Mitarbeit im »kulturweit«-Rückkehrerinnen- und Rückkehrerprogramm. Bereits jetzt geben viele Freiwillige der „ersten Generation“ ihre Erfahrungen durch Vorträge an Schulen, Universitäten und bei kulturellen  Veranstaltungen weiter. Andere »kulturweit«-Rückkehrerinnen und Rückkehrer engagieren sich zudem eigeninitiativ in Projekten für oder mit ihren ehemaligen Gastländern. Der Freiwilligendienst endet somit nicht mit der Rückkehr aus dem Gastland, sondern hilft auch dabei, die Bevölkerung in Deutschland für interkulturelle Verständigung und UNESCO-relevante Themen zu begeistern.

Einen guten Eindruck von den Seminaren und den konkreten Tätigkeiten der Freiwilligen vor Ort gibt die neu erschiene »kulturweit«-Filmdokumentation. Ein halbes Jahr lang hat ein Filmteam vier »kulturweit« - Freiwillige begleitet, ihren Einsatz vor Ort und das Leben in einer ungewohnten und neuen Umgebung eingefangen. Entstanden ist ein spannender Film, in dem die Freiwilligen über ihre Erfahrungen während ihres Dienstes berichten. Die Dokumentation wurde am 4. Juni offiziell im Berliner Kino Moviemiento - dem ältesten Kino Deutschlands - unseren Partnern und der Öffentlichkeit vorgestellt. Online können Sie den Dokumentationsfilm hier sehen.

Das Projekt »kulturweit« kann somit auf eine bereits über einjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Diese sorgt auch dafür, dass sich die  »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission im letzten Jahr personell vergrößert hat: Insgesamt neun Personen kümmern sich hier mittlerweile um die verschiedensten Belange unserer Freiwilligen. Der Zuwachs macht auch einen Umzug des Büros notwendig: ab dem 20. Juli 2010n finden Sie uns in unseren neuen - größeren und sehr schönen - Büroräumen am Südstern in Berlin-Kreuzberg. Unsere neue Adresse lautet.

Deutsche UNESCO-Kommission
»kulturweit«
Hasenheide 54
1.OG/VH
10962 Berlin

In den neuen Räumen werden wir dann auch die nächste Bewerbungsphase vorbereiten: im November 2010 können Sie sich über unsere Online-Bewerbungsportal für einen Freiwilligendienst ab September 2011 bewerben. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

Ihr »kulturweit«-Team

 

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