Aktuelles

Vor- und Nachbereitung am Werbellinsee

Joachimsthal, 20.02.2012

Es ist wieder soweit. Eine neue Generation von Freiwilligen bereitet sich auf ihren Einsatz in ihren Gastländern vor. Und einer von ihnen – man mag es kaum glauben – ist die oder der 1000ste von »kulturweit« entsendete Freiwillige.

 

 

Nach zwölf Monaten zurück am Werbellinsee

Doch bevor für 141 aufgeregte junge Menschen das Vorbereitungsseminar begann, brachte bereits ein Nachbereitungsseminar mit 37 Rückkehrerinnen und Rückkehrern (Ausreise März 2011) neuen Schwung an den winterlich kalten Werbellinsee. Parallel zueinander schauten 178 Freiwillige mit 14 Trainerinnen und Trainern sowohl zurück als auch voraus. So wurden Erfahrungen und Herausforderungen als auch Ängste und Erwartungen thematisiert und reflektiert.

 

 

Aufbruchstimmung

Während sich die Zurückgegehrten nach einem Jahr voller Erlebnisse mit einem klassischen Mazunga im strahlenden Sonnenschein voneinander verabschiedeten, lernen die „Neuen“ zum ersten Mal ihre Partnerorganisationen kennen, probieren sich in Praxisworkshops aus, schreiben Artikel für die Seminarzeitschrift, proben Beiträge für den Kulturabend und führen Kurzzeitprojekte durch. Die Ergebnisse werden Dienstag auf einer Vernissage präsentiert und für das Projektforum dokumentiert.

 

 

An der Seite erfahrener »kulturweit«-Trainer und Trainerinnen

Bei diesem Seminar sind erstmals vier ehemalige »kulturweit«-Freiwillige als Co-Trainerinnen dabei. Sie haben am TTCT (Train the Co-Trainer Seminar) teilgenommen und sammeln bei diesem Vorbereitungsseminar nun ihre ersten Praxiserfahrungen an der Seite erfahrener »kulturweit«-Trainer und Trainerinnen.

 

Das neue "Mazunga" ist da!

Berlin, 31.01.2012

Mazunga, die Alumniplattform der ehemaligen »kulturweit«-Freiwilligen, hat sich zum Ziel gesetzt, selbst gestaltet interkulturelles Engagement und Denken zu fördern, »kulturweit«e Erfahrungen zu sammeln und anderen »kulturweit«-Freiwilligen zugänglich zu machen.

 

Startseite der Alumniplattform.

Mazunga richtet sich dabei sowohl an Alumni als auch an derzeitige Freiwillige: Es vereinfacht die Möglichkeit in Projektgruppen mitzuarbeiten, Regionalgruppen und Stammtische zu organisieren, Projektideen voranzutreiben, Informationen mit aktuellen Freiwilligen auszutauschen und neue Bekanntschaften zu knüpfen.

 

Mazunga als mediale Schnittstelle

Mazunga und der  »kulturweit«-Blog gehen dabei Hand in Hand: Zugangsdaten, Nachrichten, Freundschaften und Daten sind für beide Plattformen ab sofort identisch: das heißt die Freiwilligen haben sowohl Zugriff auf mazunga als auch auf den »kulturweit«-Blog. Derzeitige Freiwillige können so Kontakt zu ihren Vorgängern aufnehmen und Alumni haben direkten Zugriff auf den »kulturweit«-Blog.

Alle Freiwilligen können sich hier auf Mazunga anmelden.

 

Die Neuerschaffung der Welt als interkulturelle Begegnung

Buenos Aires, 02.12.2011

„Augen auf, die Kehlen ölen, die Puppen schnüren und die Körper beben lassen. Licht aus und Schatten an.“

Vom 03. bis zum 09. Dezember veranstaltet die PASCH-Initiative Buenos Aires ein TheaterCamp für Jugendliche, Eltern, Lehrer und Künstler.

 

Schattentheater: wenig Aufwand - große Bilder

Licht aus und Schatten an

Es ist das vierte künstlerische SommerCamp im Rahmen der Partnerschulinitiative des Auswärtigen Amts. Das Projekt ist gelebtes Theater, eingebettet in einen komplexen, den Schulunterricht über Jahre hinweg begleitenden Gesamtprozess.
Es richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene verschiedener Kulturen, Nationalitäten, Sprachen und Hintergründe. Mehrere hundert Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren aus 23 Partnerschulen in Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Uruguay und Paraguay sowie deren Lehrer, Eltern, Künstler, Multiplikatoren und politische Entscheidungsträger sind daran beteiligt.

Bibs, der Titelheld von Hans Magnus Enzensberger

Protagonist ist "Bibs" von Hans Magnus Enszensberger

Teilnehmende des TheaterCamps haben die Möglichkeit an verschiedenen Workshops unterschiedlicher künstlerischer Sparten teilzunehmen in der sie Formen der künstlerischen Umsetzung kennenlernen sowie ihre Visionen einer neuen Welt entwickeln und künstlerisch umsetzen. Literarische Vorlage des diesjährigen Projektes ist die Figur „Bibs“ von Hans Magnus Enzensberger. In der finalen Performance fließen unter aktiver Einbeziehung des Publikums und der Bevölkerung des Ortes die jeweiligen Ergebnisse zusammen. Parallel zu den Workshops der Jugendlichen findet zudem ein Ausbildungsseminar „Theatermethoden im Unterricht“ für die begleitenden Deutschehrer statt.

Schau- und Puppenspieler Roman Lamas aus Buenos Aires bietet Workshop an.

Kulturelle Bildung und Kommunikation in Zeiten globaler Herausforderungen

Es ist ein Projekt der kulturellen Bildung, das eine Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen auf der Basis eines literarischen Werkes anstoßen und Kreativität sowie ästhetische Auseinandersetzung fördern möchte. Darüber hinaus stehen verschiedene Formen der Kommunikation im Zentrum der Auseinandersetzung. Ziel ist es, ein Bewusstsein für demokratische Prozesse, Abstimmung und Einigung auf Basis einer und verständnisvollen Kommunikation zu schaffen und ein friedliches  Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und Generationen im globalen Kontext zu fördern.

Teamer und Künstler der Workshops

Theater, Musik, Film und gelebte Partizipation

Nicht nur Elemente des theatralen Ausdrucks sind allgegenwärtige Inhalt des SommerCamps, auch Partizipation und demokratische Prozesse des Austausches und der Abstimmung werden aktiv erprobt und gelebt. Bedeutsam bei der Erreichung der Ziele ist nicht nur die inhaltliche Struktur, sondern auch der fortlaufende schuljahresbegleitende Prozess des Projektes. Über sechs Jahre hinweg wird das Projekt als Zusatz zur bloßen Wissensvermittlung des regulären Curriculums angeboten. Durch die durchgängige und langjährige Auseinandersetzung mit den betreffenden Themen soll ein tiefes und nachhaltiges Verständnis bei den beteiligten Personen – sowohl Schülern, Lehrern, Eltern und Künstlern - aufgebaut werden, das in den wiederkehrenden Umsetzungsphasen in Form der Camps geübt werden kann.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf dem PASCH-blog. mehr

 

Berlin, 15.09.2011

Knapp 200 junge Freiwillige brechen in dieser Woche zu ihren Einsatzstellen in insgesamt 52 Ländern auf – am Dienstag wurden sie offiziell im Auswärtigen Amt verabschiedet. Vor ihnen liegt eine Zeit zahlreicher spannender und neuer  Erfahrungen. 

 

Freiwillige beim Kulturabend auf dem Seminar

Sommer am Werbellinsee

Vom 06. bis zum 15. September fand für alle Freiwilligen, die diesen September mit »kulturweit« ausreisen, ein gemeinsames Vorbereitungsseminar in der Europäischen Jugendbegegnungsstätte am Werbellinsee bei Berlin statt.

Hierbei stand jeder Tag unter einem bestimmten Motto – ob Vorbereitung auf die Aufgaben in der Einsatzstelle, Sicherheit und Gesundheit oder interkultureller Kompetenz – Ziel des Vorbereitungsseminars ist es, den Freiwilligen Anregungen für ihren kommenden Einsatz mit auf den Weg zu geben. Zudem finden sich im Seminarprogramm immer wieder „Open Space“-Einheiten, in denen die Freiwilligen selbst Workshops zu Themen anbieten, die ihnen auf dem Herzen liegen.

 

Anna Veigel im Gespräch mit den Freiwilligen bei der Verabschiedung im Auswärtigen Amt

Verabschiedung im Auswärtigen Amt

Neben der allgemeinen Vorbereitung planten alle Freiwilligen Projekte, die sie während ihrer Dienstdauer im Gastland umsetzen werden. So erstellen Freiwillige zum Beispiel momentan ein großes »kulturweit«-Wiki, um Informationen über ihr Einsatzland an kommende Freiwilligengenerationen weiterzugeben. Ein besonderes Highlight bildete der Empfang der ausreisenden »kulturweit«-Freiwilligen im Auswärtigen Amt. Hier diskutierte Prof. Ursula Sinnreich vom Zentrum für Lichtkunst in Unna mit den Freiwilligen über zeitgenössische Kultur und Kunst.

Anna Veigel, Leiterin der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission, zeigte sich während des Seminars denn auch begeistert: „Die tolle Stimmung und die vielen, interessanten Projekte, die auf dem Vorbereitungsseminar ins Leben gerufen wurden, lassen mich voller Freude auf die kommende Zeit mit der neuen Generation »kulturweit«-Freiwilliger blicken“.

Im Auswärtigen Amt

 

Zum Weiterlesen: die Seminarzeitschrift

Einen guten Eindruck über das Vorbereitungsseminar vermittelt
die Seminarzeitschrift „freisprung“, die von den Freiwilligen während
des Seminars erstellt wurde. Zum „freisprung“

 

 

»kulturweit« beim Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt

Freiwilligendienst »kulturweit« präsentierte sich gleich mehrfach

Berlin, 21.08.2011

Im Rahmen des Tages der offenen Tür des Auswärtigen Amtes konnten Besucherinnen und Besucher »kulturweit« in seinen verschiedenen Facetten kennen lernen: Berichte von zurückgekehrten Freiwilligen, eine Fotoausstellung über eindrucksvolle Momente der »kulturweit«-Fahrradkarawane durch Osteuropa, eine spannende Podiumsdiskussion zu Qualität in Freiwilligendiensten und die offizielle Übergabe des Quifd -Qualitätssiegels gaben viele Möglichkeiten hinter die Kulissen von »kulturweit« zu schauen.

Freiwillige im Weltsaal des Auswärtigen Amts

„Mach mit und bring Dich ein!"

Gerahmt wurden die verschiedenen Programmpunkte durch ein interaktives Improtheater von den beiden »kulturweit«-Trainern Matthias Fluhrer und Roberto Isberner, zu welchem auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle einen spontanen Beitrag gab. Schmunzelnd gab er auf die Frage, in welches Land er gerne einmal gehen würde, Grönland an - dort sei er noch nicht gewesen. „Mach mit und bring Dich ein!“ war nicht nur das Motto für das partizipative Schauspiel im Weltsaal des Auswärtigen Amtes und eine Aufforderung sich für das kommende Jahr für einen freiwilligen Einsatz zu bewerben, es ist auch eine Kernbotschaft von »kulturweit«.

 

„Gut gecoacht und gut betreut! Erlebnisse beim Freiwilligendienst“

Bundesaußenminister Guido Westerwelle mit Anna Veigel, Leiterin der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission

Was die Qualität eines internationalen Freiwilligendienstes im Kultur- und Bildungsbereich genau ausmacht, wurde unter dem Motto „Gut gecoacht und gut betreut! Erlebnisse beim Freiwilligendienst“ bei einer spannenden Podiumsdiskussion diskutiert. Zu Gast waren Dr. Anna Prinz aus dem Auswärtigen Amt, Anna Veigel als Leiterin der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der DUK, Ana-Maria Stuth, Leiterin der Agentur Qualität in Freiwilligendiensten (Quifd) sowie Philipp Wellmer und Paola Widmaier als »kulturweit«-Rückkehrende.

 

Kennzeichen des Erfolges von »kulturweit«

Eine gute Betreuung, kompetente fachliche Anleitung und passende Einsatzstellen bei umfangreicher finanzieller Absicherung sind Kennzeichen die den Erfolg von »kulturweit« ausmachen und jungen Menschen ermöglichen, sich freiwillig im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Mit der Übergabe des „Quifd-Qualitätssiegels für Entsendeorganisationen“ an die Deutsche UNESCO-Kommission wurde dies auch am Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt von unabhängiger Seite bestätigt.

 

»kulturweit«-Fahrradkarawane durch Osteuropa

Vom 19. bis zum 30. Juli 2011 fahren »kulturweit«-Freiwillige mit einer Fahrradkarawane durch Osteuropa. Die Tour startet in Bratislava, führt entlang der Donau durch die Slowakei über Ungarn bis nach Serbien und endet mit einer großen Abschlussveranstaltung in Belgrad. Sie ist eine »kulturweit«-Aktion im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit. Verfolgen Sie die Tour auf dieser Seite.

 

27.07.2011 In Serbien

Stadtführung auf Rädern in Pécs

Von Budapest ins serbische Sombor: in den letzten Tagen sind nicht nur weitere Freiwillige und ein Cello-Quartett zu der »kulturweit«-Fahrradkarawane dazugestoßen, die Karawane hat auch viele lange Strecken zurückgekelegt.

Im südungarischen Pécs, vergangenes Jahr "Europäische Kulturhauptstadt", fand ein tolles Cello-Konzert in einem Lokal in der Fußgängerzone statt, bei dem das aus ehemailigen Freiwilligen bestehende Cello-Quartett "OrientCelli" von den »kulturweit«-Freiwilligen und den ungarischen Besuchern des Konzerts gemeinsam begeistert gefeiert wurde.

In Sombor traf die Karawane eine Jugendkulturgruppe der donauschwäbischen Minderheit, die sich dort im "Deutschen Verein" organsiert. An dieses Treffen schloss sich ein offizieller Empfang im Rathaus an. 

In den nächsten Tagen fährt die »kulturweit«-Fahrradkarawane über das kroatische Vincovci weiter nach Novi Sad und Belgrad. Dort wird am Samstag, den 30.07. ein großer Abschlussabend stattfinden.

 

 

 

22.07.2011 Freiwillige erreichen Budapest

Malaktion Mit Schülerinnen des Gymnázium Hansa Selyeho in Komárno

Grenzen überwinden

Die »kulturweit«-Fahrradkarawane hat nun Budapest erreicht. Unterwegs stoppte sie am "Gymnázium Hansa Selyeho", das in der Stadt Komaróm auf der slowakischen Seite der Donau zwischen Bratislava und Budapest liegt. An der Schule wird ab September 2011 ebenfalls eine »kulturweit«-Freiwillige den Deutschunterricht verstärken. Vor Ort trafen die Freiwilligen Schülerinnen, die sich allesamt auf das Deutsche Sprachdiplom vorbereiten. 

Am 23.07. bricht die Karawane von Budapest auf. Die nächsten Stationen sind Kalocsa, Baja und Pécs. Hier wird die Karawane mit dem aus ehemaligen Freiwilligen bestehenden Celloquartet "Orientcelli" zusammentreffen. Unterwegs treffen immer wieder weitere Freiwillige zu der Gruppe hinzu.

 

 

 

 

19.7.2011 »kulturweit«-Fahrradkarawane startet

Freiwillige touren im Zeichen der interkulturellen Verständigung

Wir er-fahren kulturelle Vielfalt am Strom der europäischen Einheit - unter diesem Motte sind heute »kulturweit«-Freiwillige aus verschiedenen Ländern Osteuropas zu einer elftägigen Fahrradtour von Bratislava nach Belgrad entlang der Donau aufgebrochen. Die Fahrradtour ist eine »kulturweit«-Aktion im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit.

Zum Auftakt veranstaltete »kulturweit« in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Bratislava und dem slovakischen Orbis Institut - Magnificent Revolution - eine eindrucksvolle Radrundfahrt durch Bratislava, die zu einer Kundgebung auf dem zentralen SNP-Platz Bratislavas führte. Die Künstlergruppe des Orbis Institut hatte dort Fahrräder aufgebaut, mit denen die Freiwilligen, slovakische Mitfahrerinnen und Mitfahrer sowie Passantinnen und Passanten Energie und hierdurch Musik für den gesamten Platz erzeugen konnten.

„Der Auftakt hat unser »kulturweit«-Motto „Länder spüren, Kulturen erleben, Menschen verbinden“ ganz konkret mit Leben gefüllt und so ein tolles Signal für die nächsten elf Tage gesetzt“, so Anna Veigel, die Leiterin der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission.

Am heutigen Mittwoch fahren die Freiwilligen von Bratislava nach Komárno. Dort treffen sie auf Schülerinnen und Schüler des Gymnázium Hansa Selyeho s vyučovacím jazykom maďarským Komárno“, mit denen eine Malaktion zum Thema „Begegnung“ geplant ist.

Informationen zum Orbisinstitut finden Sie hier

Weitere Informationen und zahlreiche Bilder finden Sie auf dem kulturweit-blog

 

 

 

»kulturweit«-Fahrradkarawane durch Osteuropa

Junge Freiwillige engagieren sich im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit

Berlin, 8. Juni 2011

Der Freiwilligendienst »kulturweit« startet vom 19. bis 30. Juli 2011 eine Fahrradkarawane durch Osteuropa. Rund 30 junge Freiwillige werden mit dieser Aktion einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung leisten. Die Fahrradtour startet in Bratislava, führt entlang der Donau durch die Slowakei über Ungarn bis nach Serbien und endet mit einer großen Abschlussveranstaltung in Belgrad. Alle Teilnehmer leisten derzeit einen »kulturweit«-Freiwilligendienst in Osteuropa.

Unterwegs besuchen die jungen Freiwilligen »kulturweit«-Einsatzstellen und organisieren Veranstaltungen zum interkulturellen Austausch. Sie werden mit jungen Kulturschaffenden aus den Gastländern zusammenarbeiten. In den Städten Pécs und Belgrad wird ein deutsches Cello-Quartett, das von ehemaligen Freiwilligen gegründet wurde, ein Konzert spielen. Über ihre Erfahrungen während der Fahrradtour berichten die jungen Freiwilligen täglich auf dem »kulturweit«-Blog (www.kulturweit-blog.de/kulturweit).

„Die Donau symbolisiert wie kein anderer Fluss die Idee eines vereinten Europas. Mit der Fahrradkarawane setzen die »kulturweit«-Freiwilligen ein Zeichen zur Stärkung der europäischen Verständigung und des freiwilligen Engagements“, sagt Anna Veigel, die Leiterin der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission.

»kulturweit« ist ein internationaler kultureller Freiwilligendienst für junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren. Er wird von der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt und vom Auswärtigen Amt gefördert. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. Viele »kulturweit«-Einsatzstellen befinden sich in Osteuropa und GUS-Staaten, weitere Einsatzstellen befinden sich in den Entwicklungsländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Informationen zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit finden Sie hier.

 

Hinweis an die Medien:

Journalisten, die über die Tour berichten oder diese begleiten wollen, sind hierzu herzlich eingeladen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission.

Kontakt:

Tobias Kettner

Deutsche UNESCO-Kommission e.V., Freiwilligendienst »kulturweit«

Telefon: 030-802020-302

E-Mail: kettner(at)unesco.de

 

Freiwilligendienst »kulturweit« erhält Qualitätssiegel

Berlin, 16. Mai 2011

Die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten hat der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. für ihren internationalen Freiwilligendienst »kulturweit« das „Quifd-Qualitätssiegel für Entsendeorganisationen“ verliehen. Das bundesweit anerkannte Zertifikat bestätigt, dass die Deutsche UNESCO-Kommission hohe Qualitätsstandards einhält. Die Zertifizierung von »kulturweit« gilt zunächst für ein Jahr, danach besteht die Möglichkeit der Anschlusszertifizierung.

„Die Zertifizierung unterstreicht unsere erfolgreiche Arbeit. Wir haben mit »kulturweit« einen qualitativ hochwertigen Freiwilligendienst im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik aufgebaut“, so Anna Veigel, Leiterin der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission.  „Unsere Freiwilligen erhalten eine kompetente fachliche Anleitung, gute Betreuung und passgenaue Einsatzstellen. Wir werden auch in Zukunft das hohe Niveau aufrecht erhalten."

»kulturweit« ist ein internationaler kultureller Freiwilligendienst für junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren. Er wird von der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt und vom Auswärtigen Amt gefördert. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. »kulturweit« ermöglicht jungen Menschen aus Deutschland, sich freiwillig im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Hierbei sind alle Freiwilligen finanziell umfangreich abgesichert - »kulturweit« steht somit allen jungen Menschen offen.

Die Einsatzstellen befinden sich in so genannten Entwicklungsländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sowie in Staaten Mittel- und Osteuropas. Während ihres Einsatzes übernehmen die Freiwilligen vielfältige Aufgaben – von der Hausaufgabenbetreuung in der Deutschen Schule Budapest bis zur Veranstaltungsorganisation in der Außenstelle des Deutschen Akademischen Auslands Dienstes in Mexiko Stadt.

Weitere Informationen zu den Qualitätssicherungsinstrumenten und dem Monitoring bei »kulturweit« finden Sie in unserem »kulturweit«-Bericht 2009 - 2010

Weitere Informationen zu Quifd - Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten im fjs e.V. finden Sie hier

 

»kulturweit« auf einen Blick

Berlin, 30.09.2010

Wie viele Freiwillige reisen im Februar aus? In welcher Gegend befinden sich die meisten Einsatzstellen? Wie engagieren sich die »kulturweit«-Freiwilligen nach ihrem Dienst? Hier finden Sie Zahlen und Fakten rund um alle aktuellen Entwicklungen bei »kulturweit«.

Seminare im Sommer

Verabschiedung der »kulturweit«-Freiwilligen im September 2010

Insgesamt 241 junge Menschen sind in den vergangen beiden Wochen zu ihren Einsatzstellen aufgebrochen. Zehn Tage lang bereiteten sie sich zuvor in einer Jugendbegegnungsstätte am Werbellinsee auf ihren Aufenthalt vor. Neben Workshops zu Themen wie „Interkulturelle Kommunikation“ und „Globalisierung“ wurden praktische Fragen zu Aufgaben in den Einsatzstellen oder auch der Sicherheit im Gastland geklärt. Erstmals gab es zudem einen Schwerpunkttag zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Bereits im August hatten sich gut 200 »kulturweit«-Freiwillige am Werbellinsee getroffen, um in Nachbereitungsseminaren ihren vorangegangenen Freiwilligendienst zu reflektieren, sich auszutauschen und die intensive Zeit gemeinsam mit der »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission und den Partnerorganisationen auszuwerten.


Die »kulturweit«-Schwerpunktregionen

Wie bei den Ausreisen zuvor sind auch diesen September Mittel-, Südost- und Osteuropa (33% der Freiwilligen) sowie Lateinamerika (30% der Freiwilligen) die beiden »kulturweit«-Schwerpunktregionen: hier werden die meisten Einsatzstellen angeboten. Nach Afrika reisten 9%, nach Asien 18% und in Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten 10% der Freiwilligen.

 

Die »kulturweit«-Rückkehrerinnen- und Rückkehrerarbeit

Beim ersten »kulturweit«- Alumnitreffen erstellten die Freiwilligen einen Wegweiser mit den Namen ihrer Einsatzorte

Auf den Nachbereitungsseminaren diesen Sommer entwickelten die Freiwilligen Konzepte und Pläne für die »kulturweit«-Alumniarbeit. Bereits jetzt geben viele von ihnen ihre Erfahrungen durch Vorträge an Schulen, Universitäten und bei kulturellen Veranstaltungen weiter.

Darüber hinaus arbeiten Rückkehrerinnen und Rückkehrer momentan an verschiedenen Projektideen. So soll es 2011 eine Kunstausstellung zum Thema der persönlichen Entwicklung und des Wandels während eines Freiwilligendienstes im Ausland geben. Auch ist eine Konzertreise ehemaliger »kulturweit«-Freiwilliger durch Osteuropa geplant. In Stuttgart existiert zudem schon ein erster »kulturweit«-Stammtisch.

Der Freiwilligendienst endet somit nicht mit der Rückkehr aus dem Gastland, sondern bietet vielen Freiwilligen die Grundlage dafür, anschließend mit ihren Erfahrungen Menschen in Deutschland für die Zielsetzungen der UNESCO zu begeistern.

 

Ausreise im Februar 2011

Momentan bereitet sich die nächste Generation »kulturweit«-Freiwilliger auf ihre Ausreise vor: Anfang September verschickte die »kulturweit«-Koordinierungsstelle die Einsatzstellenvorschläge an diejenigen, die sich für einen Freiwilligendienst ab Februar 2011 beworben hatten. Voraussichtlich 170 Personen werden so zu Beginn nächsten Jahres für einen Freiwilligendienst ausreisen. Bis dahin haben die zukünftigen Freiwilligen noch alle Hände voll zu tun: Visa werden beantragt, Kontakte zu den Einsatzstellen und anderen Freiwilligen hergestellt und teilweise sogar noch Intensivsprachkurse im Voraus absolviert.

 

Der »kulturweit«-Rhythmus

Eine gute Möglichkeit, sich zu informieren: »kulturweit«-Freiwillige berichten beim Tag der Offenen Tür im Auswärtigen Amt von ihren Erfahrungen

»kulturweit« folgt seit seiner Gründung 2009 nun erstmal einem festen Jahresrhythmus: jeweils im April eines Jahres findet die Bewerbungsphase für eine Ausreise im Februar / März des Folgejahres und im November die Bewerbungsphase für eine Ausreise im September des Folgejahres statt. Dieser Rhythmus gibt den zukünftigen Freiwilligen genügend Zeit, sich auf ihren Einsatz vorzubereiten, da sie nun bereits ein halbes Jahr vor dem Ausreisetermin ein festes Platzangebot erhalten.


Die »kulturweit«-Freiwilligen

Im September 2009, März 2010 und September 2010 sind insgesamt 560 junge Menschen für einen Freiwilligendienst mit »kulturweit« ausgereist. 3700 Personen haben sich auf diese ersten drei Ausreiserunden beworben. Ein Blick auf die Statistik zeigt zudem, dass junge Menschen, die einen Freiwilligendienst mit »kulturweit« ableisten, ganz unterschiedliche Hintergründe haben. So beendeten 47% der Freiwilligen aus den ersten drei Ausreiserunden kurz vor ihrer Ausreise die Schule, 38% der Freiwilligen befanden sich im Studium und 9% der Freiwilligen waren vor ihrem Dienst Arbeitnehmer, Arbeitssuchende Wehrersatzdienstleistende oder absolvierten eine Ausbildung. Gerade die Zahl der letztgenannten Gruppe steigt: »kulturweit« unternimmt momentan verschiedene Maßnahmen, um den Freiwilligendienst insbesondere unter Auszubildenden bekannter zu machen.


Ausblick

Im nächsten Jahr sollen 400 Freiwillige zu einem Einsatz mit »kulturweit«entsandt werden. Die große öffentliche Resonanz, das tolle Engagement der Freiwilligen während ihres Einsatzes und die begeisterten Berichte der zurückgekehrten Freiwilligen bestärken uns darin, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Bereits diesen November findet die Bewerbungsphase für eine Ausreise im September 2011 statt. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Termin weiter streuen oder - wer weiß - sich vielleicht selbst darauf bewerben!

 

»kulturweit« - Aktuelles

Berlin, 24. Juni 2010

Im Februar 2009 wurde »kulturweit« erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der internationale Freiwilligendienst im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik hat sich seitdem fest etabliert. 330 junge Menschen sind mit »kulturweit« bereits zu einem Dienst nach Osteuropa, Afrika, Asien und Lateinamerika aufgebrochen. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen.

»kulturweit«-Stand beim zweiten Ökumenischen Kirchentag in München. Mit dabei: Rückkehrerinnen und Rückkehrer der ersten Generation

 

Rückblick Bewerbungsphase April 2010

Für eine Ausreise im Februar 2011 haben sich diesen April gut 700 Personen beworben – ihre Unterlagen wurden in den vergangenen Wochen von der »kulturweit«-Koordinierungsstelle gesichtet und anschließend an die Partnerorganisationen weitergeleitet. Insgesamt können in dieser Ausreiserunde gut 200 Stellen besetzt werden.

 

Die Ausreise im September

Momentan bereitet sich zudem die dritte Generation »kulturweit«-Freiwilliger auf ihren Einsatz vor. 250 junge Menschen werden diesen September zu ihren Einsatzstellen ausreisen. Sie treffen sich zuvor alle gemeinsam am Werbellinsee bei Berlin, um zehn Tage lang verschiedenste Aspekte ihres Freiwilligendienstes zu diskutieren. Wichtige Themen sind z.B. das „sich zurechtfinden“ in einer ungewohnten Umgebung, Sicherheit und Gesundheit im Gastland, aber auch konkrete Projektplanung für die jeweilige Einsatzstelle. Wie der Sprachkurs und die Seminare während und nach dem Einsatz ist das Vorbereitungsseminar fester Bestandteil des »kulturweit«-Programms.

 

Seminare im Sommer

Der Sommer am Werbellinsee steht im August ohnehin ganz unter »kulturweit«-Vorzeichen: Hier treffen sich auch diejenigen Freiwilligen, die momentan noch einen Dienst im Ausland leisten, um ihren Freiwilligendienst gemeinsam zu reflektieren und über die Zeit „danach“ zu sprechen. Zu dieser Zeit nach dem Freiwilligendienst gehört für viele auch die aktive Mitarbeit im »kulturweit«-Rückkehrerinnen- und Rückkehrerprogramm. Bereits jetzt geben viele Freiwillige der „ersten Generation“ ihre Erfahrungen durch Vorträge an Schulen, Universitäten und bei kulturellen  Veranstaltungen weiter. Andere »kulturweit«-Rückkehrerinnen und Rückkehrer engagieren sich zudem eigeninitiativ in Projekten für oder mit ihren ehemaligen Gastländern. Der Freiwilligendienst endet somit nicht mit der Rückkehr aus dem Gastland, sondern hilft auch dabei, die Bevölkerung in Deutschland für interkulturelle Verständigung und UNESCO-relevante Themen zu begeistern.

 

Die »kulturweit«-Doku

Einen guten Eindruck von den Seminaren und den konkreten Tätigkeiten der Freiwilligen vor Ort gibt die neu erschiene »kulturweit«-Filmdokumentation. Ein halbes Jahr lang hat ein Filmteam vier »kulturweit« - Freiwillige begleitet, ihren Einsatz vor Ort und das Leben in einer ungewohnten und neuen Umgebung eingefangen. Entstanden ist ein spannender Film, in dem die Freiwilligen über ihre Erfahrungen während ihres Dienstes berichten. Die Dokumentation wurde am 4. Juni offiziell im Berliner Kino Moviemiento - dem ältesten Kino Deutschlands - unseren Partnern und der Öffentlichkeit vorgestellt. Online können Sie den Dokumentationsfilm hier sehen.

 

Umzug der Koordinierungsstelle

Das Projekt »kulturweit« kann somit auf eine bereits über einjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Diese sorgt auch dafür, dass sich die  »kulturweit«-Koordinierungsstelle der Deutschen UNESCO-Kommission im letzten Jahr personell vergrößert hat: Insgesamt neun Personen kümmern sich hier mittlerweile um die verschiedensten Belange unserer Freiwilligen. Der Zuwachs macht auch einen Umzug des Büros notwendig: ab dem 20. Juli 2010n finden Sie uns in unseren neuen - größeren und sehr schönen - Büroräumen am Südstern in Berlin-Kreuzberg. Unsere neue Adresse lautet.

Deutsche UNESCO-Kommission
»kulturweit«
Hasenheide 54
1.OG/VH
10962 Berlin

In den neuen Räumen werden wir dann auch die nächste Bewerbungsphase vorbereiten: im November 2010 können Sie sich über unsere Online-Bewerbungsportal für einen Freiwilligendienst ab September 2011 bewerben. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

 

»kulturweit«- Freiwillige brechen auf

Berlin, 15.09.2010

Begrüßung der Freiwilligen in der Jugend- begegnungsstätte am Werbellinsee bei Berlin

Insgesamt 241 junge Menschen brechen in diesen Tagen zu ihren Einsatzstellen in 55 Ländern auf - in der vergangenen Woche wurden sie offiziell im Auswärtigen Amt verabschiedet. Vor ihnen liegt eine Zeit zahlreicher spannender und neuer Erfahrungen.

Auf einem zehntägigen Seminar wurden die Freiwilligen umfassend auf ihren Einsatz vorbereitet: neben Workshops zu Themen wie „interkulturelle Kommunikation“ und „Globalisierung“ wurden praktische Fragen zu Aufgaben in den Einsatzstellen oder auch der Sicherheit im Gastland geklärt.

„Mit ihrem Einsatz leisten sie einen Beitrag zu dem Gründungsziel der UNESCO, Frieden nicht nur durch Verträge von Regierungen zu sichern, sondern auch in den Köpfen der Menschen zu verankern“, so der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Roland Bernecker bei der Begrüßung der Freiwilligen auf dem Seminar.

Viele der Freiwilligen berichten auf dem »kulturweit«-Blog von ihren Erlebnissen - und vermitteln so eindrückliche und authentische Impressionen von ihrem  »kulturweit«-Einsatz. Erfahrungsberichte finden Sie zudem in der Rubrik "Freiwillige" auf dieser Webseite.

Die Bewerbungsphase für eine Ausreise im September 2011 findet im November 2010 statt, weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

 

 

Die ersten 200 "kulturweit"-Freiwilligen brechen zu ihren Einsatzstellen auf

Freiwillige beim Vorbereitungsseminar am Werbellinsee Foto: Lorenz Richter

Junge Menschen engagieren sich in Ruanda, Bulgarien, China

9.September 2009

Der Freiwilligendienst "kulturweit" entsendet heute die ersten 200 Jugendlichen nach Afrika, Asien, Lateinamerika und Mittel- und Südosteuropa. Die jungen Menschen engagieren sich sechs oder zwölf Monate für den kulturellen Austausch und die internationale Verständigung zwischen Deutschland und ihren Einsatzländern. Der Freiwilligendienst "kulturweit" wurde zu Beginn dieses Jahres vom Auswärtigen Amt und der Deutschen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen.

Die Freiwilligen übernehmen vielfältige Aufgaben: Ein Student aus Erfurt wird gemeinsam mit seinen neuen Kollegen die Website der ruandischen UNESCO-Nationalkommission neu aufbauen. Ein Abiturient aus Bad                                                                                        Salzuflen möchte eine Theater-AG an einer deutschen Schule in Bulgarien ins Leben rufen. Andere bereiten sich darauf vor, am Goethe-Institut in Bolivien Kulturveranstaltungen zu organisieren oder junge Chinesen zu Studienmöglichkeiten in Deutschland zu beraten.

Bei einem Seminar in der Nähe Berlins haben sich die Freiwilligen in den letzten zehn Tagen eingehend auf ihre bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, erklärte bei der Begrüßung der Freiwilligen: "Sie als Freiwillige unterstützen uns in unserem Ziel, Brücken zwischen den Menschen und Kulturen zu schlagen. Sie und Ihre Gastgeber vor Ort können gegenseitig voneinander profitieren - auch wenn Ihr Einsatz nicht immer einfach wird."

"kulturweit" bietet jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik zu absolvieren. Partnerorganisationen von "kulturweit" sind der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), das Deutsche Archäologische Institut (DAI), die Deutsche Welle (DW), das Goethe-Institut (GI), der Pädagogische Austauschdienst (PAD) und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Freiwillige können zudem bei einer UNESCO-Nationalkommission eingesetzt werden.

Die nächste Bewerbungsphase für eine Ausreise im September 2010 findet im Oktober 2009 statt.

 

Zivildienst mal anders: Startschuss für Freiwilligendienst „Kulturweit“

Vorstellung des Freiwilligendienstes kulturweit im Auswärtigen Amt

13.02.2009

Seit heute (13.02.) läuft der neugegründete Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts „Kulturweit“. Ein Einsatz im Rahmen des Freiwilligendienstes „Kulturweit“ basiert auf den Regelungen des Freiwilligen Sozialen Jahrs und gilt damit auch als Ersatzdienst zum Wehrdienst.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Staatsminister Erler, der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Herr Dr. Bernecker, der Präsident des Goethe-Instituts, Herr Prof. Lehmann und Herr Prof. Gehrke, Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, „kulturweit“ vor.

Staatsminister Erler sagte in seinem einführenden Statement: „Der neue Freiwilligendient fördert die interkulturelle Kompetenz und die Weltoffenheit von jungen Menschen. Das sind Schlüsselkompetenzen                                                                                  in unserer globalisierten Welt. Daher hoffe ich, dass der neue kulturelle Freiwilligendienst auf reges Interesse bei jungen Menschen stößt.“

Herr Dr. Bernecker stellte die koordinierende Rolle der Deutschen UNESCO-Kommission vor: „Mit der Koordinierung von „kulturweit“ trägt die Deutsche UNESCO-Kommission auch zur Erreichung zentraler Ziele der UNESCO bei: Bildungschancen zu schaffen, internationale Verständigung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich der neue Freiwilligendienst durch eine hohe Qualität auszeichnen wird und die großen Chancen, die er für alle Beteiligten bietet, eingelöst werden“.

Herr Prof. Lehmann begründete das Engagement des Goethe-Instistuts: „Das Goethe-Institut begrüßt das Freiwilligenprogramm. Es bietet jungen Menschen Einblicke in die verschiedenen Lebenswelten und die jeweilige kulturelle Prägung, es ermöglicht die Mitarbeit bei Kulturprojekten, Spracharbeit und Informationsvermittlung. Das Kennenlernen der Menschen in ihrem sozialen, kulturellen und politischen Umfeld und der Dialog mit den Partnereinrichtungen vor Ort vermittelt Erfahrungen und Kenntnisse, die zum Verständnis und zur Persönlichkeitsbildung entscheidend beitragen können. Erwartet werden Neugier und Bereitschaft für Kulturarbeit, Übernahme von Verantwortung, Sensibilität, Offenheit und soziale Kompetenz." 

Hintergrund:

„Kulturweit“ ist der kulturelle Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts. Er wird in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt. Partner sind u.a. das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Pädagogische Austauschdienst, das Bundesverwaltungsamt - Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und das Deutsche Archäologische Institut.

Der neugegründete internationale Freiwilligendienst gibt jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, sich in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Die Freiwilligen können dort 6 oder 12 Monate tätig sein. Der Freiwilligendienst „Kulturweit“ basiert auf den Regelungen für das Freiwillige Soziale Jahr.

Die Deutsche UNESCO-Kommission verantwortet die Koordinierung und Durchführung von „Kulturweit“. Sie informiert Interessentinnen und Interessenten über den Freiwilligendienst und nimmt alle Bewerbungen entgegen

 

Auswärtiges Amt startet Freiwilligendienst kulturweit

10.02.2009

Am Freitag (13.02.2008,) wird der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, um 12:00 Uhr einen neuen Freiwilligendienst vorstellen. »kulturweit« ist der kulturelle Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts. Er wird in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt. Partner sind u.a. das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Pädagogische Austauschdienst, das Bundesverwaltungsamt - Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und das Deutsche Archäologische Institut.

Neben Staatsminister Erler stellen sich der Autor Jürgen Neffe, der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Herr Dr. Bernecker, der Präsident des Goethe-Instituts, Herr Prof. Lehmann und Herr Prof. Gehrke, Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, Ihren Fragen.

Hintergrund:

Der neugegründete internationale Freiwilligendienst gibt jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, sich in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Das Auswärtige Amt setzt dabei auf seine bewährten Partnerorganisationen: Das Goethe Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Pädagogische Austauschdienst, das Deutsche Archäologische Institut, das Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandschulwesen und die Deutsche UNESCO-Kommission bieten die Einsatzstellen im Ausland an. Die Freiwilligen können dort 6 oder 12 Monate tätig sein. Der Freiwilligendienst »kulturweit« basiert auf den Regelungen für das Freiwillige Soziale Jahr.

»kulturweit« stärkt die Möglichkeit des bürgerschaftlichen Engagements. Die Freiwilligen unterstützen durch ihren Einsatz die Partnerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Die Freiwilligen erwerben im direkten Kontakt mit neuen Kulturen internationale Erfahrungen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.

Die Deutsche UNESCO-Kommission verantwortet die Koordinierung und Durchführung von »kulturweit«. Sie informiert Interessentinnen und Interessenten über den Freiwilligendienst und nimmt alle Bewerbungen entgegen.

Freiwillige können sich ab dem 20.02.2009 unter www.kulturweit.de bewerben. Bewerbungen sind nur online möglich.