Goethe-Institut in Jordanien

Wencke Müller berichtet von ihrer Arbeit für das Goethe-Institut in Jordanien.

Intensive Freundschaften und mehr - Leben im arabischen Kulturraum

Meine Aufgaben
Meine Aufgabenbereiche waren relativ vielseitig. Hauptsächlich war ich in der Programmabteilung eingesetzt und habe dementsprechend bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung von akutellen Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Messen, Fortbildungen, Instiutsfeste usw.) mitgewirkt.

Darüber hinaus wurden mir ganz alltäglich anfallende Aufgaben übertragen (Prüfungsaufsicht, Verfassen von Texten und Tabellen, Bestandaufnahmen etc.). Ich war außerdem verantworlich für die Homepagegestaltung des Goethe Instituts Jordnaniens und Hauptansprechpartnerin für den Internetauftritt. Weitere Tätigkeiten waren: Seminarassistenz von Fortbildungsseminaren, Hospitationen, Aufsicht im Dialogpunkt, Abrechnungserstellungen sowie administrative und organisatorische Aufgaben.

Die Betreuung
Sowohl die Betreuung durch meine Mentorin als auch die Betreuung von »kulturweit« war einwandfrei. Auch wenn mein Aufenthalt sehr problemlos verlaufen ist und ich relativ wenig mit »kulturweit« in Kontakt stand, wurden meine Anfragen schnell beantwortet und die Kommunikation verlief einfach und zufriedenstellend.

Auch meine Mentorin war sehr bemüht, ihrer Aufgabe als Mentorin wie vorgesehen nachzukommen. Sie ist die Instiutsleiterin und hatte dementsprechend die Möglichkeit, mir alle Arbeitsbereiche des Instiuts zu zeigen. Sie hat sich viel Mühe gegeben, mich anfänglich in meine Tätigkeitsfelder einzuarbeiten und ihr war es sehr wichtig, dass ich die Strukturen des Instiuts und die verschiedenen Abteilungen gut kennenlerne. Außerdem legte sie großen Wert darauf, dass ich mich wohl fühle und mit meiner Arbeit ausgefüllt bin. Sie übertrug mir einerseits verantwortungsvolle Aufgaben und ließ mir andererseits Spielraum, eigenständig zu arbeiten und Ideen zu verwirklichen.

Auch die Tatsache, dass sie mich als "Mitarbeiterin" gesehen hat, mir viel zutraute und mir das Gefühl gab, sehr dankbar und fast angewiesen auf meine Mitarbeit zu sein, empfand ich als positiv. Uns verbindet ein sehr gutes Verhältnis und ich war sehr dankbar über die engagierte Betreuung.

Meine persönliche Bilanz
Mein einprägsamstes Erlebnis war möglicherweise die allgemeine Erkenntnis, wie das Goethe-Insitut intern strukturiert und aufgebaut ist, wie es funktioniert und wie die Arbeitsverhältnisse und Aufgabenbereiche in der Relatiät aussehen. Das gilt außerdem für die Arbeit einer deutschen Kulturinstitution im Ausland im Allgemeinen.

Darüber hinaus bringt die Tatsache, im arabischen Kulturraum für einen längeren Zeitraum zu leben, viele einprägsame Erlebnisse mit sich und das im ganz Alltäglichen. Auch das Reisen in der Region, u.a. die Reise zum Zwischensemianr war unvergesslich. Nicht zu letzt habe ich sehr intensive Freundschaften augebaut, deren Entwicklung sehr einprägsam wurden.

Die Erwartung, einen realitätsnahen Einblick in das Leben im arabischen Ausland sowie in die Arbeitsfelder und Strukturen des Goethe-Instiuts zu erhalten, haben sich erfüllt. Auch die damit verbundenen Hoffnungen, an der Auslandserfahrung zu "wachsen", den persönlichen Horziont zu erweitern und Erkenntnisse über die persönliche Lebenssituation und die eigenen Erwartungen zu gewinnen, sind erfüllt worden. 

 

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