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Deutsche UNESCO-Kommission e.V.


Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. 193 Staaten sind Mitglied der UNESCO.


"Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden." Dies ist die Leitidee der UNESCO. Durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation setzt sie sich seit 1945 weltweit für den Erhalt von Frieden, Sicherheit und die Wahrung von Menschenrechten und Grundfreiheiten ein.


Die UNESCO baut weltweit Modellprojekte auf, bringt Wissenschaftler und Experten zusammen und berät die Regierungen ihrer Mitgliedsstaaten in Fragen der Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Sie ist keine Entwicklungshilfeorganisation oder Agentur zur Projektförderung, sondern versteht sich vor allem als ein Forum zur globalen intellektuellen Zusammenarbeit.


In jedem Mitgliedsstaat der UNESCO gibt es eine UNESCO-Nationalkommission, die für die nationale Umsetzung der Programme der UNESCO sorgt. Die Nationalkommission arbeitet dabei sowohl mit den zuständigen Ministerien zusammen als auch mit Fachleuten und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Nationalkommissionen sind somit ein Bindeglied zwischen der Regierung und der Zivilgesellschaft des jeweiligen Landes.


Der Deutschen UNESCO-Kommission gehören bis zu 100 Mitglieder an, darunter Beauftragte der Bundesregierung und der Länder sowie von der Hauptversammlung gewählte Experten und Vertreter von Institutionen. Als Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik wird die Deutsche UNESCO-Kommission vom Auswärtigen Amt finanziert. Der Hauptsitz der Deutschen UNESCO-Kommission befindet sich in Bonn, der Freiwilligendienst »kulturweit« und die UNESCO-Projektschulen werden in dem Berliner Büro betreut.


Im Rahmen des Jugendfreiwilligendienstes »kulturweit« agiert die Deutschen UNESCO-Kommission sowohl als Koordinierungsstelle für den Freiwilligendienst als auch als Partnerorganisation, die Freiwillige an UNESCO-Nationalkommissionen ausserhalb Deutschlands entsendet.


Bei der Arbeit in den UNESCO-Nationalkommissionen erleben Freiwillige den Arbeitsalltag einer international tätigen Organisation. Sie erhalten einen direkten Einblick in die Kultur sowie die Forschungs- und Bildungslandschaft ihres Gastlandes und lernen die entsprechenden politischen Strukturen kennen. Je nach Fähigkeiten und Interesse werden Freiwillige in einem der Programmbereiche Kultur, Bildung, Wissenschaft oder Kommunikation eingesetzt und betreuen, wenn möglich, ein eigenes Projekt. In manchen Ländern besteht die Möglichkeit, Projekte im Rahmen der Afrika-Initiative der DUK zu koordinieren.